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Gehalt im Bestattungswesen: Träger, Bereitschaft und Zuschläge

Wovon die Bezahlung in Bestattungsunternehmen und auf Friedhöfen abhängt.

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Private Unternehmen und öffentliche Friedhöfe

Viele Stellen auf dieser Seite kommen von privaten Bestattungsunternehmen, von kleinen Familienbetrieben bis zu größeren Gruppen. Dort wird das Gehalt meist frei vereinbart. Friedhofsverwaltungen gehören oft zu Kommunen oder Kirchengemeinden. Dort gelten oft andere Regeln der Bezahlung als in privaten Betrieben. Frag bei jeder Stelle, nach welcher Regel bezahlt wird.

Frag auch nach Sonderzahlungen, Urlaubstagen und ob Fortbildungen, etwa zum Bestattermeister, unterstützt werden.

Bereitschaft und Überführungen

Todesfälle richten sich nicht nach Bürozeiten. Viele Bestattungsunternehmen haben deshalb Rufbereitschaften in der Nacht und am Wochenende. Frag, wie oft du eingeteilt bist, wie die Bereitschaft vergütet wird und ob Einsätze zusätzlich bezahlt werden. Für Zuschläge auf tatsächlich geleistete Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit gilt eine Steuerbefreiung nach § 3b EStG in bestimmten Grenzen, zum Beispiel bis 25 Prozent des Grundlohns für Arbeit zwischen 20 und 6 Uhr und bis 50 Prozent an Sonntagen. Die tatsächliche Höhe regelt dein Vertrag.

Für alle Beschäftigten gilt der gesetzliche Mindestlohn von 13,90 Euro pro Stunde seit dem 1. Januar 2026, ab dem 1. Januar 2027 14,60 Euro.

Wichtig ist auch, wie schnell du bei einer Bereitschaft vor Ort sein musst. Eine kurze Reaktionszeit schränkt deine Freizeit stärker ein und sollte entsprechend vergütet werden. Frag, ob du ein Dienstfahrzeug mit nach Hause nehmen kannst.

Was die Spanne erklärt

  • Qualifikation: Bestattungsfachkraft, Meister oder angelernte Kraft.
  • Aufgabe: gewerblicher Bereich, Beratung oder Leitung.
  • Bereitschaft: Häufigkeit und Vergütung der Rufdienste.
  • Träger: privater Betrieb, Kommune oder Kirche.

Arbeitsalltag und Bezahlung

Die Arbeit im Bestattungswesen ist ungleichmäßig verteilt. Ruhige Tage wechseln mit Tagen, an denen mehrere Überführungen, Gespräche und Trauerfeiern zusammenkommen. Frag, wie Überstunden erfasst werden und ob sie ausgezahlt oder abgefeiert werden. Bei kleinen Familienbetrieben bist du oft für vieles zuständig, von der Werkstatt bis zur Trauerfeier. Das macht die Arbeit abwechslungsreich, sollte sich aber auch in der Vergütung widerspiegeln.

Gehälter auf dieser Seite

45.000–60.000 € brutto/Jahr
Bestattermeister (m/w/d) in Hilpoltstein, Bestattungshaus Zeller, München und Umgebung
30.000–42.000 € brutto/Jahr
Bestattungsfachkraft / Quereinsteiger (m/w/d), Sereni Deutschland, Bönen
30.000–38.000 € brutto/Jahr
Friedhofsgärtner/in (m/w/d), Gärtnerei Asbeck, Unna und Umgebung

Die Seite hat vergleichsweise wenige Stellen, deshalb sind die Beispiele weniger breit abgestützt als in großen Berufsfeldern. Gehaltsangaben in der Anzeige haben Vorrang.

Fragen zur Vergütung

  • Wie viele Rufbereitschaften pro Monat sind vorgesehen?
  • Wird die Bereitschaft pauschal oder pro Einsatz bezahlt?
  • Werden Schutzkleidung und Dienstkleidung für Trauerfeiern gestellt?

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